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Boek

Elektra versus Ödipus

Das Drama der Mutter-Tochter-Beziehung

Elektra versus Ãdipus - Halberstadt-Freud, Hendrika C. - ISBN: 9783608919561
Prijs: € 22,00
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek, Gebonden
Genre: Psychologische testen en onderzoek
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Beschrijving

Die Mutter: Das Schicksal der Töchter

Otto F. Kernberg entwickelt in seinem neuesten Werk eine Psychologie der Gruppen und Organisationen aus analytischer Sicht. Dabei setzt er sich mit den regressiven Tendenzen von Gruppenprozessen, der potentiell lähmenden oder stabilisierenden Wirkung von Bürokratie und Ideologie und der moralischen Dimension von Führung auseinander.

Details

Titel: Elektra versus Ödipus
auteur: Halberstadt-Freud, Hendrika C.
Mediatype: Boek
Bindwijze: Gebonden
Taal: Duits
Aantal pagina's: 253
Uitgever: Klett-Cotta
NUR: Psychologische testen en onderzoek
Afmetingen: 211 x 132 x 22
Gewicht: 400 gr
ISBN/ISBN13: 3608919562
ISBN/ISBN13: 9783608919561
Intern nummer: 837120

Quote

1 Haß und Liebe zwischen Mutter und Tochter 2 Geschichte der Mutterliebe 3 Liebe, Symbiose und Illusion 4 Dana: Eine Mutter-Tochter-Symbiose in der Adoleszenz 5 Elektra versus Ödipus 6 Was will das Weib? 7 Anitra: Die Geschichte einer postnatalen Depression 8 Martha: Das mittlere Alter 9 Historie oder Hysterie? Vorwort Mein Interesse am Schicksal der weiblichen Psyche wurde auf folgende Weise geweckt: Ich begann mit meiner ersten unter Supervision durchgeführten Analyse, als ich 25 war. Meine Patientin war eine 24jährige Psychologiestudentin, die aus einem puritanischen Elternhaus stammte. Sie war eine Masochistin, nicht im sexuellen, sondern im moralischen Sinn, sie sah sich als Opfer, als einen Menschen, dem immer Unrecht geschieht. Sie beneidete Jesus, weil er als Leidender par excellence alle Aufmerksamkeit auf sich zog, während für sie nichts übrigblieb. Sie begann in der Zeit der Analyse eine Affäre mit einem schüchternen jungen Mann; die sexuelle Beziehung zu ihm hatte einen ausgesprochen sadomasochistischen Charakter. Ich war ziemlich überrascht und ratlos. Während eines Urlaubs in Frankreich las ich Marcel Prousts Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, der mich sofort fesselte. Ich fand in ihm, was mich meine Patientin verstehen ließ. Anders als für Freud stand für Proust nicht die Vater-Sohn-, sondern die Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt seines Denkens. Nicht der Vatermord, sondern der Muttermord faszinierte ihn, ein Thema, das in Freuds Denken keine Rolle spielt. Ich begann daran zu zweifeln, ob tatsächlich, wie die klassische psychoanalytische Auffassung besagt, der Ödipuskomplex der Schlüssel zum Verständnis von Perversionen ist. In meinem Buch Freud, Proust, Perversion, and Love, das 1991 erschien, habe ich mich mit diesem Thema - der Schwierigkeit von Männern, sich von ihrer Mutter zu lösen - eingehend beschäftigt. Erst nachdem ich mehr darüber erfahren hatte, was es bedeutet, wenn Söhne sich zu sehr mit der Mutter identifizieren, zu eng mit ihr verbunden sind, lüftete sich mir auch ein Zipfel des Schleiers, der über der Mutter-Tochter-Beziehung liegt. Ich merkte, daß ich wenig darüber wußte, daß vieles mir rätselhaft war. Ich vertiefte mich in die einschlägige Literatur und hörte meinen Patientinnen mit neuem Interesse zu. Allmählich bildete sich eine eigene Version des weiblichen Ödipuskomplexes heraus, es schien mir, als sei der Mythos von Elektra ein zutreffenderes Paradigma für die psychische Entwicklung der Frau.

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