Deze website maakt gebruik van cookies. Klik hier voor meer informatie.X sluit
Uitgebreid zoeken
Boek

Die Medea Des Euripides

Zur Psychoanalyse der weiblichen Aggression und Autonomie

Die Medea Des Euripides - Hidalgo, Roxana - ISBN: 9783898061018
Prijs: € 38,05 (onder voorbehoud)
Beschikbaarheid: Levertijd tussen de 5 en 15 werkdagen. Geen retour recht.
Bindwijze: Boek
Genre: Psychologische testen en onderzoek
Boekenliefde.nl:
Die Medea Des Euripides op boekenliefde.nl
Add to cart

Beschrijving

Tragische Figuren wie Antigone oder Medea bieten anregende Perspektiven zur Beziehung zwischen der weiblichen Aggression und dem Streben nach Autonomie und Selbstbehauptung bei der Frau.

Details

Titel: Die Medea Des Euripides
auteur: Hidalgo, Roxana
Mediatype: Boek
Taal: Duits
Aantal pagina's: 346
Uitgever: Psychosozial-Verlag
NUR: Psychologische testen en onderzoek
Collectie: Imago
Afmetingen: 210 x 148 x 20
Gewicht: 454 gr
ISBN/ISBN13: 3898061019
ISBN/ISBN13: 9783898061018
Intern nummer: 857298

Biografie (woord)

Roxana Hidalgo ist Psychologin und Professorin für Psychologie an der Universität von Costa Rica. Promotion in Soziologie an der Universität Frankfurt/Main.§Arbeitsschwerpunkte: Psychoanalytische Sozialpsychologie, Weiblichkeits- und Geschlechterverhältnisforschung, insbesondere Forschungen zur Rolle der Sexualität, der Aggression und der Mutterschaft in der weiblichen Identitätsbildung.

Extra informatie

Nicht nur das Weibliche an sich, sondern insbesondere der aktive Ausdruck von Aggression und Sexualität bei Frauen, wurden in der abendländischen Geschichte durch vielfältige unbewusste Fantasien tabuisiert. Das Weibliche als dunkler Kontinent, als das für das Bewusstsein unzugängliche Unheimliche, war von Anfang an ein grundlegendes Thema innerhalb der Theorie der Psychoanalyse. Dieses mystifizierte Bild der Weiblichkeit versucht die Autorin anhand einer exemplarischen Figur der griechischen Tragödie, die diesem stereotypen Bild der Frau nicht gerecht wird, zu dekonstruieren. Die "Medea" des Euripides verkörpert eine weibliche Figur, die die Männerfantasie von der Frau als Inkarnation des Bösen noch übersteigt, indem sie auch als eine selbständige Frau und als eine potente Mutter dargestellt wird. Die vorliegende sozial-psychoanalytische Interpretation der "Medea" des Euripides umfasst einen interdisziplinären Raum, der von einer sozial-kritischen Kulturanalyse der Weiblichkeitsentwü rfe in der Antike, über eine Erörterung der komplexen Beziehungen zwischen griechischer Mythologie und Tragödie bis zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den modernen Beiträgen eines psychoanalytisch orientierten theoretischen Verständnisses von Weiblichkeit reicht. In der "Medea" des Euripides treffen wir auf ein weibliches Subjekt, bei dem nicht nur die weibliche Sexualität dargestellt wird, sondern wir finden in ihr auch die inneren Widersprüche und die heftige Ambivalenz vereint, welche die bewusste Äußerung von Aggression bei Frauen noch heute mit sich bringt. In Medea kommen die weibliche Aggression, die leidenschaftliche Liebe und die schöpferischen Komponenten der Mutterschaft in ihrer Selbstbestimmung und Handlungsfähigkeit zum Ausdruck. Gleichzeitig ist Medea jedoch eine tragische Figur: Sie muss sich in eine mordende Frau verwandeln, um ihre Subjekthaftigkeit und ihr Selbstwertgefühl behalten zu können. Als Paradigma des tragisch-weiblichen Subjekts gilt Medea als Ver körperung einer Entmythologisierung der tabuisierten Bilder von Weiblichkeit. Und als individuell handelnde weibliche Figur verkörpert sie zudem ein frühes Bild der modernen Frau und nicht nur eine mordende Frau, wie es sehr häufig in der Rezeptionsgeschichte zum Ausdruck kommt.

Winkelvoorraad

Dit product is op dit moment niet op voorraad in een van onze vestigingen.