Deze website maakt gebruik van cookies. Klik hier voor meer informatie.X sluit
Uitgebreid zoeken
Boek

Kann Suizid Mit Arztlicher Assistenz Moralisch Erlaubt Sein? Ethische Analyse Der Argumente In Bezugnahme Auf Als-patienten

Kann Suizid Mit Arztlicher Assistenz Moralisch Erlaubt Sein? Ethische Analyse Der Argumente In Bezugnahme Auf Als-patienten - Himstedt, Katharina - ISBN: 9783959351706
Prijs: € 45,00
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek
Genre: Sociologie algemeen
Boekenliefde.nl:
Add to cart

Beschrijving

Ob und wann ein Mensch einen moralischen Anspruch darauf hat, sich töten zu dürfen und inwiefern dabei Assistenz gestattet sein kann, ist immer wieder Thema gesellschaftlicher Diskussion, die oft durch neue tragische Fälle angefacht wird und auch aktuell wieder Einzug in politische Auseinandersetzungen und Gesetzgebungsverfahren hält. Während in der Bevölkerung oft mehrheitlich die Meinung vertreten wird, dass zumindest bei unheilbaren Krankheiten mit verbundenen schweren Leidzuständen den Betroffenen ärztliche Suizidassistenz nicht vorenthalten werden darf, argumentieren andere (z.B. der Präsident der Bundesärztekammer oder die Kirchen) dagegen. In diesem Buch werden mit den zentralen Argumentationsfeldern Menschenwürde, Lebensschutz, Autonomie, Leid, gesellschaftliche Konsequenzen und Arztrolle die Argumente beider Seiten untersucht und anschließend exemplarisch auf die schwere und unheilbare ALS-Krankheit bezogen. Studien über die tatsächliche Situation von ALS-Patienten offenbaren dabei teils überraschende Fakten und ermöglichen einen differenzierteren Blick auf den Wert, den das Leben für diese Menschen noch haben kann, allerdings auch nicht haben muss.

Details

Titel: Kann Suizid Mit Arztlicher Assistenz Moralisch Erlaubt Sein? Ethische Analyse Der Argumente In Bezugnahme Auf Als-patienten
auteur: Himstedt, Katharina
Mediatype: Boek
Taal: Duits
Aantal pagina's: 176
Uitgever: Disserta Verlag
NUR: Sociologie algemeen
Afmetingen: 210 x 148 x 10
Gewicht: 218 gr
ISBN/ISBN13: 9783959351706
Intern nummer: 31375931

Quote

Textprobe:§Kapitel 2. Abgrenzung des ärztlich assistierten Suizids von anderen Handlungen am Lebensende:§Um die zur Frage der moralischen Legitimität des ärztlich assistierten Suizids adäquaten Argumente aus der Diskussion über Handlungen am Lebensende herauszuarbeiten sowie um die Argumentationen, die sich ggf. auf moralisch weniger problematische Alternativen stützen, zu begreifen, ist ein Verständnis der verschiedenen Begrifflichkeiten und der Verortung sowie Abgrenzung des ärztlich assistierten Suizids innerhalb dieses Spektrums obligat. Daher werden im Folgenden zunächst die vom assistierten Suizid zu differenzierenden Arten der Behandlung Sterbender erläutert, um anschließend Grenzen zum assistierten Suizid aufzuzeigen, welcher dabei ebenfalls definiert und bezüglich seiner verschiedenen Ausprägungen beschrieben wird [...].§Die Sterbebegleitung umfasst alle Maßnahmen zur Pflege und Betreuung von Todkranken und Sterbenden wie körperliche Pflege, das Löschen von Hunger- und Durstgefühlen, Mindern von Übelkeit, Angst und Atemnot, menschliche Zuwendung und seelsorgerischen Beistand, mit dem Ziel die Fähigkeit, "den eigenen Willen auch in der Sterbephase zur Geltung zu bringen, so lange zu erhalten, wie es medizinisch möglich, für den Betroffenen erträglich und von ihm gewollt ist" (Deutscher Ethikrat, 2006, S. 53).§Therapien am Lebensende sind alle in der letzten Lebensphase erfolgende, lebensverlängernde und Leid lindernde medizinische und palliativmedizinische Maßnahmen.§Diese in Kauf genommene Nebenwirkung des vorzeitigen Todes zur intentionalen Linderung von Leiden ist nicht rechtswidrig und wird auch als indirekte Sterbehilfe bezeichnet. Der Tod ist aber weder direkt noch indirekt Ziel des Handelns , weshalb auf diesen Begriff verzichtet werden sollte. Hinzu kommt, dass sonst auch anderer Einsatz von Medikamenten, deren Nebenwirkungen lebensgefährlich sein können, so bezeichnet werden könnte. (Vgl. Deutscher Ethikrat, 2006, S. 51f, 54, 63f) Bei den gängigen im Sterbeprozess eingesetzten Schmerzmedikamenten ist der Nebeneffekt der Lebensverkürzung durch medizinischen Fortschritt heute jedoch durchweg vermeidbar geworden und nur noch als völlige Ausnahme notwendig. Denn die verwendeten Substanzen Morphin und Benzodiazepine dosiert man zunächst niedrig und erhöht sie dann, bis die Beschwerden zufriedenstellend gelindert sind, was in seltenen Fällen bis zum Schlaf bzw. Bewusstseinsverlust (palliative Sedierung, s. u.) gesteigert werden kann. Damit wird dann eine Symptomlinderung erreicht und die Dosis nicht weiter erhöht, folglich auch die Sterbephase nicht verkürzt. (Vgl. Borasio, 2014, S. 54-57) Stattdessen besteht die Gefahr, dass unter dem Begriff der indirekten Sterbehilfe Tötungen durchgeführt werden, die aufgrund fehlender Obduktion unerkannt bleiben (vgl. Kreß, 2009a, S. 244f). Für solch eine vorsätzlich und auch für fahrlässige, medizinisch unsachgemäße Behandlung ist diese Bezeichnung jedoch unzulässig verharmlosend und fällt nicht unter die Kategorie der Therapie am Lebensende (vgl. Deutscher Ethikrat, 2006, S. 52, 54).§Zu den Therapien am Lebensende zählt dahingegen die zuvor erläuterte Form der meist vorübergehend erfolgenden, palliativen Sedierung zur Behandlung von anders nicht zu beherrschenden Symptomen wie Schmerzen, Panikzuständen oder extremer Unruhe. Aufgrund der zeitlichen Begrenzung trifft an dieser Stelle der Begriff der "terminalen Sedierung", der zudem den Eindruck erweckt, dass der Tod das Ziel dieser Maßnahme sei, nicht den Sachverhalt. Wenn der Tod durch eine terminale Sedierung tatsächlich herbeigeführt wird, handelt es sich wiederum um eine Tötung (auf Verlangen), die nicht verharmlost werden sollte. (Vgl. Deutscher Ethikrat, 2006, S. 52f) Dennoch kommt es legitimerweise vor, dass eine kontrollierte Sedierung bis zum Todeszeitpunkt beibehalten wird, die also im zeitlichen Sinne terminal ist, wenn dies die einzige Möglichkeit darstell

Winkelvoorraad

Dit product is op dit moment niet op voorraad in een van onze vestigingen.