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Corporate Urban Responsibility
Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen in der Stadtentwicklung
| Prijs: | € 41,05 |
| Levertijd: | 4 tot 6 werkdagen |
| Bindwijze: | Boek, Paperback (2011-09-30) |
| Genre: | Sociaal ruimtelijke wetenschappen |
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Beschrijving
Die Themen Corporate Social Responsibility (CSR) und nachhaltiges Wirtschaften haben sich inzwischen in den meisten Unternehmen etabliert. Angesichts des gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturwandels, Privatisierung und begrenzter finanzieller Möglichkeiten des Staates werden Unternehmen jedoch auch zunehmend in Deutschland als engagierte Akteure für Stadtentwicklungsmodelle eingebunden. Wie beeinflusst dies Architektur und Städtebau? Hans-Hermann Albers verdeutlicht anhand von Fallbeispielen Chancen und Risiken der unternehmerischen Einflussnahme auf die Gestaltung und Nutzung städtischer Räume.
Details
| Titel: | Corporate Urban Responsibility |
|---|---|
| Auteur: | Albers, Hans-Hermann |
| Mediatype: | Boek |
| Bindwijze: | Paperback |
| Taal: | Engels |
| Aantal pagina's: | 350 |
| Uitgever: | Campus Verlag |
| Publicatiedatum: | 2011-09-30 |
| NUR: | Sociaal ruimtelijke wetenschappen |
| Afmetingen: | 213 x 140 |
| Gewicht: | 485 gr |
| ISBN/ISBN13: | 9783593395067 |
| Intern nummer: | 18103941 |
Quote
"Corporate Social Responsibility" (CSR) und "Corporate Citizenship" sind vor allem in den USA schon seit langem Bestandteil von gesellschaftlichen Aufgabenfeldern, die von Unternehmen übernommen werden. Besonders in der nachhaltigen Entwicklung des städtischen Raumes manifestiert sich diese Art des Engagements und prägt dabei neue Prozesse der Stadtplanung und -gestaltung. Die vorliegende Arbeit untersucht die seit einigen Jahren wachsende Anzahl von Projekten aus Architektur und Städtebau, die mit dem Begriff der "Gesellschaftlichen Verantwortung" von Unternehmen in Verbindung stehen - der "Corporate Urban Responsibility". §Angesichts des fortschreitenden gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturwandels bilden sich zunehmend auch in Mitteleuropa sowohl unternehmerische Einzelinitiativen als auch hybride Akteurskonstellationen aus Staat und Wirtschaft, die gesellschaftliche Aufgaben übernehmen. Diese Entwicklung geht mit einem Wandel der Anforderungen an städtische Räume einher: Waren städtische Räume unter fordistischen (Arbeits-) Bedingungen auf die räumliche Homogenisierung und Sicherung sozialer Grundbedürfnisse ausgerichtet (Daseinsvorsorge), streben Städte nun unter postfordistischen Einflüssen nach einer Differenzierung und einzigartigen Attraktivität mit Alleinstellungsmerkmalen, um sich im globalen Standortwettbewerb angesichts einer durch Tertiärisierung gestiegenen Unternehmensmobilität zu behaupten. Sozialräumliche Komponenten werden diesem Ziel untergeordnet oder in eine zunehmend unternehmerische, strategische Stadtsteuerung überführt. Für die Stadt als Unternehmensstandort gelten folglich neue Entscheidungskriterien zur Firmenansiedlung oder dem Verbleib ihrer produktiven Kräfte: "weiche Standortfaktoren" gewinnen gegenüber den "harten Standortfaktoren" an Bedeutung und müssen ausgebaut und kommuniziert werden. Die Bereitstellung qualitativer "weicher Standortfaktoren" (soziales Klima, Freizeit- und Kulturangebot, Umweltqualität, Bildung, usw.) erweist sich für die meisten Städte angesichts ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten jedoch als zunehmend schwierig. Dementsprechend werden kooperative Modelle forciert, die Unternehmen als gesellschaftlich engagierte lokale Akteure einbinden. Unter dem Begriff einer territorialen gesellschaftlichen Verantwortung bilden sich somit vermehrt Wachstumsallianzen, die mit verschiedenen Instrumenten Projekte initiieren, welche zum einen lokale Qualitäten aufbauen und Rückbettung in regionale Kontexte erlauben, zum anderen global wie lokal möglichst imagefördernd für Stadt und Unternehmen wirken sollen. Den Unternehmen wird mit dieser Entwicklung die Möglichkeit eröffnet, neue Kommunikationswege zu Kunden, Mitarbeitern oder politischen Kräften zu erschließen. CSR-Aktivitäten können somit Bestandteil einer veränderten Thematisierung städtischer Räume sein und auf neue Formen der Stadtentwicklung unter Einbindung der Unternehmen wirken.§Vor diesem Hintergrund wird ein Überblick über "Corporate Social Responsibility"-Aktivitäten im Kontext der Stadtentwicklung gegeben und die bereits erfolgte Entwicklung dokumentiert (etwa die Gründung von Business Improvement Districts). Public-Private-Partnerships, Corporate Volunteering, Sponsoring, Stiftungen, Spenden und Cause Related Marketing werden als CSR-Instrumente definiert und ihre Wirkungsweise erläutert (inklusive ihrer steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen). Dabei wird besonders die wachsende Funktion des "gesellschaftlichen Engagements" als Bestandteil der Unternehmenskommunikation betrachtet. Hinsichtlich einheitlicher gesetzlicher Grundlagen wurde Deutschland als Betrachtungsraum gewählt, auch wegen eines besonders ausgeprägten Stiftungswesens.§Anhand von drei Fallbeispielen wird die Methodik und Umsetzung von CSR-Aktivitäten als Stadtentwicklungselement analysiert und ihr Einfluss auf die Produktion von Architektur und Stadtraum beschrieben:§1. Die "Wolfsbur
Inhoudsopgave
Inhalt§Einführung9§1.Stadt und Ökonomie im Wandel13§1.1 Von der Industrie- zur Dienstleistungsstadt13§1.2 Die Fordismuskrise als Krise der Stadt17§1.3 Standortfaktoren24§1.4 Image- und freizeitorientierte Stadtentwicklung26§1.5 Städtewettbewerb und Urban-Ranking32§1.6 Festivalisierung und Legitimation der Politik34§1.7 Unternehmen Stadt36§1.8 Strategie Verantwortung41§2.Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen47§2.1 Corporate Social Responsibility und Corporate Citizenship47§2.2 CSR in der Unternehmenskommunikation57§2.3 CSR als Element kommunaler Stadtentwicklung65§3.CSR-Instrumente75§3.1 Spenden76§3.2 Sponsoring81§3.3 Corporate Volunteering88§3.4 Cause Related Marketing (CRM)94§3.5 Public Private Partnerships100§3.6 Stiftungen110§4.Volkswagen und Wolfsburg123§4.1 Werkstadt - Wolfsburg123§4.2 VW und Wolfsburg in der Krise138§4.3 Die neue Form gesellschaftlicher Verantwortung bei VW146§4.4 Kommunikation und Projektrhetorik der Wolfsburg AG169§4.5 Akteursverhältnisse der Wolfsburg AG174§4.6 Wolfsburg - "Corporate City"-178§5.Die Stiftung "Lebendige Stadt"181§5.1 ECE und Stiftung "Lebendige Stadt"181§5.2 Die Einkaufs-Center Entwicklungsgesellschaft (ECE)183§5.3 Aufbau und Funktion der Stiftung194§5.4 Die Stiftung als Kommunikationsplattform208§5.5 Die Ziele von Unternehmen und Stiftung212§5.6 Strategie statt Verantwortung/Verantwortung als Strategie216§6.Die Stiftung Elbphilharmonie221§6.1 Die Elbphilharmonie im Kontext der HafenCity Hamburg221§6.2 Die Stiftung als Kommunikations- und Fundraisinginstrument232§6.3 Kommunikation und Projektrhetorik241§6.4 Hamburger Akteure247§6.5 Strategie Elbphilharmonie251§7.Konsequenzen für die Entwicklung von Architektur und Stadt257§7.1 Engagementwandel und die Funktion von Architektur und Stadtraum266§7.2 CSR und öffentlicher Raum295§7.3 (Inszenierte) Partizipation318§8.Corporate Urban Responsibility345§8.1 Rückblick345§8.2 Ausblick355§8.3 Positionierung359§Literatur363
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