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"er, Sie, Wir" Und "die Anderen". Die Soziale Konstruktion Von Ethnie Und Geschlecht Als Macht- Und Strukturkategorien

"er, Sie, Wir" Und "die Anderen". Die Soziale Konstruktion Von Ethnie Und Geschlecht Als Macht- Und Strukturkategorien - Kasatschenko, Tatjana - ISBN: 9783959347440
Prijs: € 45,00
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek
Genre: Emancipatie
Boekenliefde.nl:
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Beschrijving

Viele Diskurse handeln von Frauen und Männern, ob im öffentlichen oder im wissenschaftlichen Feld. Gesprochen wird über 'die' Frauen - und manchmal auch über 'die' Migrantinnen. Dies scheint dann allerdings ein anderer Diskurs zu sein. Oder etwa doch nicht?§Die vorliegende Abhandlung widmet sich der Verschränkung der Differenzkategorie 'Geschlecht' mit der Kategorie 'Ethnie/Kultur', welche als gesellschaftliche Macht- und Strukturdimensionen fungieren. Die Autorin geht in diesem Buch von der Annahme aus, dass Ethnisierungsprozesse parallel zu Geschlechterkonstruktionen verlaufen, und versucht aufzuzeigen, wie 'die andere' Frau bzw. 'der andere' Mann sowohl hervorgebracht als auch reproduziert und damit bestehende gesellschaftliche Hierarchien legitimiert werden.

Details

Titel: "er, Sie, Wir" Und "die Anderen". Die Soziale Konstruktion Von Ethnie Und Geschlecht Als Macht- Und Strukturkategorien
auteur: Kasatschenko, Tatjana
Mediatype: Boek
Taal: Duits
Aantal pagina's: 106
Uitgever: Diplomica Verlag
NUR: Emancipatie
Afmetingen: 210 x 148 x 6
Gewicht: 136 gr
ISBN/ISBN13: 9783959347440
Intern nummer: 30844215

Quote

Textprobe:§Kapitel 3. Migration:§Im Zusammenhang mit der Konstruktion 'der Anderen', welche im Kontext dieser Abhandlung und gegenwärtiger gesellschaftlicher Situation ebenso als 'Migrant_innen', 'Menschen mit Migrationshintergrund' oder 'Ausländer_innen' benannt werden, ist es an dieser Stelle zunächst sinnvoll, einen Blick auf die Historie zu werfen und zu erläutern, was mit Migration überhaupt gemeint ist, welche sozial-politischen Entwicklungen stattgefunden haben und auch weiterhin stattfinden. Der vergangene Umgang vor allem mit Zuwanderungen nach Deutschland wirkt stark auf aktuelle bildungspolitische und pädagogische Praxis ein. Zudem prägt die von mir fokussierte Migration ab den 1960er Jahren das Bild 'der Migrantin' erheblich mit: Denn diese wurden im öffentlichen Diskurs unter anderem als passive nachgezogene bzw. dem Mann folgende Ehefrauen thematisiert, welche sich anschließend in Berufen wiederfanden, die traditionelle Geschlechterrollen erfüllten (Pflege, Haushalt, Kindererziehung). Des Weiteren trug die weibliche Arbeitsmigration zu einer Unterschichtung bzw. Hierarchisierung zwischen den Einheimischen und Zugewanderten Frauen bei, was auch den Weg dafür bereiten konnte, die Konstruktion eines 'westlichen' Gegenbildes der Frau als einer unemanzipierten zu konstituieren.§Die Versuche, den Begriff der 'Migration' zu definieren, sind äußerst vielfältig, lassen sich jedoch nicht zu einer allgemein verbindlichen Bestimmung zusammenführen. Gibt man der Bemühung nach, so könnte diese wie folgt lauten: "Jede längerfristige, räumliche Verlagerung des Lebensschwerpunktes über eine größere Distanz, die ein Verlassen des sozialen Aktionsraumes zur Folge hat, wird als Migration bezeichnet". Eine zeitliche Konkretisierung von 'längerfristig' liegt nicht vor, soll allerdings Wanderungen, z.B. im Rahmen von Tourismus, ausschließen. Im Vordergrund steht hier eher die räumliche und soziale Veränderung. 'Räumlich' bezieht sich auf die Aktivitäts-Umgebung einer Person oder Gruppe und meint beispielsweise bestimmte Orte, die im Alltag aufgesucht und Wege, die zurückgelegt werden. Die soziale Komponente umfasst das menschliche Umfeld wie Bekanntschaften, Freunde, Kolleg_innen usw.§Im öffentlichen Diskurs herrscht ein Verständnis von Migration, welches sich stark auf 'Gastarbeiter_innen', 'Spätaussiedler_innen' und 'Asylbewerber_innen' fokussiert. Doch hat sich Deutschland keineswegs erst mit der Arbeitsmigrant_innenbewegung zu einer Migrationsgesellschaft entwickelt. Die geschichtlichen Ereignisse reichen weit zurück, dennoch lassen sich diese im Kontext des Migrationsphänomens nicht so einfach niederschreiben.§3.1. Von Gastarbeiter_innen und Ausländer_innen zu Menschen mit Migrationshintergrund:§Wovon sprechen wir, wenn es um Ein- und Auswanderungen bezüglich des Landes 'Deutschland' (einer recht jungen nationalen Erfindung) geht: Preußen, dem Deutschen Reich, der Deutschen Demokratischen Republik oder der Bundesrepublik, wie sie die letzten 25 Jahre besteht? Sprechen wir von Migration, wenn die Lebensverlagerung von Dresden nach Darmstadt im Jahr 1989 stattfand und somit eine Wanderung zwischen zwei unterschiedlichen Staaten darstellt? Die letzten Jahrhunderte erfuhr Deutschland unzählige Verschiebungen der Außengrenzen, welche das Nachzeichnen von bestimmten gruppenbezogenen Migrationsgeschichten nicht nur erschwert, sondern zudem den Konstruktionscharakter aufzeigt: Wo einst die Großmutter zum Staate Polen gehörte und damit - in einem ethnischen Sinne - Polin war, nun, rechtlich gesehen, 'deutsche' Nachfahren hat, weil diese auf deutschem Gebiet sowohl geboren als auch aufgewachsen sind.§Fokussiert man die Zeit ab Ende des 19. Jahrhunderts, so ist die historische Entwicklung des deutschen Kaiserreichs 1871, welches sich in den darauf folgenden Jahren als Weltmacht etablierte, erwähnenswert. Die Zeit des Kaiserreichs lässt sich zudem als deutsche Kolonialzeit erfassen; vorwiegend

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