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Boek

Interkulturelle Konflikte In Der Schule. Methoden Und Handlungsempfehlungen Fur Konfliktsituationen Im Klassenzimmer

Interkulturelle Konflikte In Der Schule. Methoden Und Handlungsempfehlungen Fur Konfliktsituationen Im Klassenzimmer - Barkmann, Helene - ISBN: 9783959349178
Prijs: € 40,00
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek
Genre: Opvoeding van kinderen en jongeren
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Beschrijving

Aufgrund der hohen Anzahl an Kindern mit Migrationshintergrund kommt es in Schulen häufig zu Multikulturalität und Kulturdifferenz - was keineswegs als Problem oder Konfliktgegenstand betrachtet werden sollte. Vielmehr stellt kulturelle Vielfalt einen Gewinn dar, der auf gegenseitigem Respekt und Toleranz beruht. Um einer erfolgreichen Bildungsaufgabe nachgehen zu können, ist es nötig, sich mit den wirklichen Ursachen und Hintergründen von interkulturellen Konflikten im Klassenraum auseinanderzusetzen anstatt nur eine Kulturdifferenz vorzuschieben. Dem Leser soll in diesem Buch sein interkulturelles Kulturbewusstsein durch Wissen eröffnet werden, was durch die Betrachtung der Konfliktursachen auf sozialpsychologischer, ethnopsychologischer sowie soziokultureller Ebene ermöglicht wird. Es werden außerdem Konfliktanlässe im Klassenzimmer dargestellt und Handlungsoptionen und Lösungsvorschläge für Lehrer gegeben. Die Methoden, die dabei eröffnet werden, sollen es ermöglichen, in interkulturellen Konfliktsituationen professionell sowie rechtlich angemessen zu reagieren.

Details

Titel: Interkulturelle Konflikte In Der Schule. Methoden Und Handlungsempfehlungen Fur Konfliktsituationen Im Klassenzimmer
auteur: Barkmann, Helene
Mediatype: Boek
Taal: Duits
Aantal pagina's: 106
Uitgever: Diplomica Verlag
NUR: Opvoeding van kinderen en jongeren
Afmetingen: 210 x 148 x 6
Gewicht: 136 gr
ISBN/ISBN13: 9783959349178
Intern nummer: 33255945

Quote

Textprobe: Kapitel: 2.1.2 Bedrohung durch den Fremden: Die Ordnungssicherheit der Einheimischen in ihrem "eigenen" Land bildet einen weiteren Aspekt der Tücke der Fremdheit. Diese zeichnet sich wieder zum Nachteil des Anderen bzw. des Fremdlings ab, mit dem Ziel, dass sich Einheimische in der Sicherheit wähnen, keine Angst, Irritation oder Verführung erleben zu müssen. Anders ausgedrückt: Sie wollen in ihrer sozialen und kulturellen Identität weiterhin gestärkt bleiben und diese aufrecht erhalten. Als Methode dafür wählen Einheimische, wie auch von Erdheim (1992) und Zimmer (1979) bereits angeführt, die Abgrenzung zwischen Eigen- und Fremdgruppe. Dazu wird u.a. die Kultur, die Rasse bzw. die Nation als Differenzierungs- und Maßinstanz gewählt. Viele Autoren sind sich über die Ziele der Differenzierung einig: Die Abgrenzung und Kulturdifferenz soll die allgemein und als selbstverständlich erachteten gesellschaftlichen, moralischen, kulturellen und politischen Richtlinien aufrecht erhalten (vgl. Grinberg/Grinberg 1990, 9; Nieke 2000, 40 ff.). "So ist es beispielsweise nicht die Rasse an sich, die zu einer Grenze zwischen (...) [Eigen- und Fremdgruppe] führt, sondern die Wahrnehmung und Bewertung von körperlichen Merkmalen, die in Deutungsmustern von Rasse gebündelt die Menschen dazu führen können, andere als fremdrassig zu klassifizieren und daraus eine Distanzierung oder Ablehnung zu begründen" (Nieke 2000, 40 ff.). Denn es herrscht der Irrglaube, dass der Fremde die kulturelle und gemeinschaftliche Identität, sowie die Reinheit der Sprache oder ihren Glauben bedroht. Die Einheimischen vermuten auch, dass sich die Struktur der Gruppe oder einige ihrer Organisationen möglicherweise destabilisiert werden könnten (vgl. Grinberg/Grinberg 1990, 9). Der Umgang mit diesen Gefühlen und dem daraus erwachsenden Meinungsbild stellt die Fremdenfeindlichkeit dar. Diese wiederum wird rein durch Deutungs- und Orientierungsmuster gesteuert, welche die Handlungen anleiten und damit überhaupt erst möglich machen (vgl. Nieke 2000, 40). Die Rechtfertigungen dieser Abgrenzung und des Ausstoßes sogar bis hin zur Diskriminierung fundieren häufig auf einer vorurteilsbehafteten Wahrnehmung und Bewertung der Andersartigkeit der Fremdgruppe, welche in nachfolgenden Abhandlungen intensiver betrachtet werden. Anders gedacht ist die Ursache für Diskriminierung und vorurteilsbehaftetes Verhalten ein Indiz dafür, dass das fremdelnde Individuum einen Mangel an gesellschaftlicher oder sozialer Identität signalisiert. Es unternimmt den Versuch, mit Hilfe einer undemokratischen Ausgrenzung und Abwertung von anderen, sein Selbstbild und seine Identität im Positiven zu halten. Die Identitätsunsicherheit würde hier aus der Konkurrenz um knappe Ressourcen, aus Gefühlen von Prioritätsverletzungen und Zugehörigkeitsverletzungen, aus der Folge von Ungeschütztsein, von einem Verlust an Erreichtem und aus der Angst vor mangelnder Integration in die eigene Gesellschaft heraus entstehen (vgl. Brandl 2005, 17). Im Besonderen werden die fremden Eindringlinge in dieser prekären Situation als Sündenböcke angesehen, die allein die zu verantwortende Schuld an der gesellschaftlichen Misere der Eigengruppe bzw. der defizitären Identität tragen sollen (vgl. Brandl 2005, 16). Vor dem Hintergrund erlebter oder erdachter Gefühle von Minderwertigkeit, Desintegration, Unsicherheit, Ohnmacht und des Ausgeliefertseins erwacht das Zugehörigkeitsgefühl zur Nation und zur Eigengruppe erneut und sogar stärker und führt zu feindseliger Ungleichbehandlung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Migranten (vgl. Brandl 2005, 17). 2.1.3 Der Fremde ist sich selbst noch fremd: Die Frage, wie die Fremden mit dieser Tücke umgehen, soll anschließend mit Hilfe der Untersuchungen von Grinberg und Grinberg (1990) beantwortet werden...

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