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Boek

1967

1967 - Pautsch, Ilse Dorothee (ADP)/ Klöckler, Jürgen (ADP)/ Rosenbach, Harald (ADP) - ISBN: 9783486563221
Prijs: € 169,30
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek, Gebonden
Genre: Moderne geschiedenis (1870-heden)
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Beschrijving

Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte.

Hauptherausgeber: Hans-Peter Schwarz, Mitherausgeber: Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey.

Wissenschaftlicher Leiter: Rainer Blasius.

Mit Spannung erwartete die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik, wie sich die Außenpolitik der am 1. Dezember 1966 neu gebildeten Regierung darstellen würde. Denn zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik fand sich mit dem Zusammengehen von CDU/CSU uns SPD eine "Große Koalition" zusammen, die ihre Fähigkeit zur politischen Zusammenarbeit gerade vor dem Hintergrund der zurückliegenden Auseinandersetzungen in Fragen der Westbindung und der Deutschlandpolitik erst noch beweisen mußte. Zudem stellten die Sozialdemokraten mit Willy Brandt einen Außenminister, der als ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin ein großes Maß an außenpolitischem Gestaltungswillen einbrachte.

Aufschluß über die Bilanz dieses ersten Jahres der "Großen Koalition" gibt nun der Jahresband 1967 der "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", der mit Ablauf der dreißigjährigen Sperrfrist eine Auswahl vom 449 Dokumenten zur Außenpolitik der Regierung Kiesinger/Brandt präsentiert.

Details

Titel: 1967
auteur: Pautsch, Ilse Dorothee (ADP)/ Klöckler, Jürgen (ADP)/ Rosenbach, Harald (ADP)
Mediatype: Boek
Bindwijze: Gebonden
Taal: Duits
Aantal pagina's: 2020
Uitgever: Walter De Gruyter
NUR: Moderne geschiedenis (1870-heden)
Afmetingen: 240 x 160 x 0
Gewicht: 3987 gr
ISBN/ISBN13: 348656322X
ISBN/ISBN13: 9783486563221
Intern nummer: 3228323

Biografie (woord)

Hans-Peter Schwarz, geboren 1934, ist Professor für Politik und Zeitgeschichte und u. a. Verfasser zweier Bände der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland über die Ära Adenauer. Zahlreiche Auszeichnungen, wie 1999 den Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik.

Extra informatie

Die Edition erscheint jährlich in zwei bis drei Bänden (Jahrgang 1 =1993). Veröffentlicht wird bisher unzugängliches Material nach Ablauf der Sperrfrist von 30 Jahren, darunter auch Bestände, die als"geheim" oder "streng geheim" klassifiziert waren. Das Herausgebergremium trägt in wissenschaftlicher Unabhängigkeit die Verantwortung für Auswahl und Kommentierung der Akten. Die Edition unterscheidet sich dadurch maßgeblich von vergleichbaren Projekten inanderen Ländern. Die Dokumente sind in chronologischer Reihenfolge abgedruckt. Die Regesten des Dokumentenverzeichnisses, eine Zeittafel, die Personen-und Sachregister vereinfachen die Benutzung des Werkes. Aus der Kommentierung geht u.a. hervor, welche Beachtung das jeweils edierte Dokument auf den verschiedenen Entscheidungsebenen des Auswärtigen Amtsbzw. Außerhalb dieser Behörde gefunden hat. Mit Spannung erwartete die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik, wie sich die Außenpolitik der am 1. Dezember 1966 neu gebildeten Regierungdarstellen würde. Denn zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik fand sich mit dem Zusammengehen von CDU/CSU uns SPD eine "Große Koalition" zusammen, die ihre Fähigkeit zur politischen Zusammenarbeit gerade vor dem Hintergrund der zurückliegenden Auseinandersetzungen in Fragen der Westbindung und der Deutschlandpolitik erst noch beweisen musste. Zudem stellten die Sozialdemokraten mit Willy Brandt einen Außenminister, der alsehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin ein großes Maß an außenpolitischem Gestaltungswillen einbrachte. Aufschluss über die Bilanz dieses ersten Jahres der "Großen Koalition" gibt nun der Jahresband 1967 der "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland", der mit Ablauf der dreißigjährigen Sperrfrist eine Auswahl vom 449 Dokumenten zur Außenpolitik der Regierung Kiesinger/Brandt präsentiert. Das Jahr begann vielversprechend. Bei den turnusmäßigen Gesprächen mit Staatspräsident de Gaulle gelang es im Januar, die festgefahrenendeutsch-französischen Beziehungen wiederzubeleben. Und auch die Verhandlungen mit den USA und Großbritannien über den Ausgleich der Devisenkosten für die in der Bundesrepublik stationierten Streitkräfte, die nicht zuletzt zum Sturz des Bundeskanzlers Erhard beigetragen hatten, konnten bald darauf zu einem für die Bundesregierung unerwartet positiven Abschluss gebracht werden.Vor allem aber brachte die sich bereits im Vorjahr anbahnende "Neue Ostpolitik" der Bundesregierung erstaunlich schnell erste Erfolge. Nach Verhandlungen in Bukarest vereinbarten Brandt und sein rumänischer Kollege Manescu in Bonn am 31. Januar 1967 die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Entsprechende Gespräche wurdenauch mit der Tschechoslowakei, Ungarn und Bulgarien über dieMöglichkeit einer Normalisierung der Beziehungen geführt. Wie die abgedruckten Dokumente zeigen, sahen sich nicht nur die UdSSR, sondern insbesondere auch Polen und die DDR angesichts einer flexiblen, die Starrheiten der "Hallstein-Doktrin" überwindenden Deutschlandpolitik Bonns herausgefordert und zu hektischer diplomatischer Betriebsamkeit innerhalb des Warschauer Paktes veranlasst.

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