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Boek

Der Mann ohne Gesicht

Wladimir Putin - Eine Enthüllung

Der Mann ohne Gesicht - Gessen, Masha - ISBN: 9783492302791
Prijs: € 11,00
Levertijd: 4 tot 6 werkdagen
Bindwijze: Boek, Paperback (12-08-2013)
Genre: Economische biografieën
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Beschrijving










Wladimir Putin hat mit Hilfe einer kleinen, aber mächtigen Gruppe des russischen Geheimdienstes KGB, alten kommunistischen Potentaten und neureichen Oligarchen eines der

Details

Titel: Der Mann ohne Gesicht
auteur: Gessen, Masha
Mediatype: Boek
Bindwijze: Paperback
Taal: Duits
Druk: 1
Aantal pagina's: 384
Uitgever: Piper
Publicatiedatum: 2013-08-12
NUR: Economische biografieën
Afmetingen: 190 x 121 x 29
Gewicht: 324 gr
ISBN/ISBN13: 9783492302791
Intern nummer: 24034175

Biografie (woord)

Masha Gessen, geb. 1967 in Russland, emigrierte 1981. Sie arbeitete als Journalistin und Zeitschriftenredakteurin in den USA und kehrte 1994 wieder nach Russland zurück. Masha Gessen ist feste Mitarbeiterin der Zeitschrift 'Itogi' und politische Kolumnistin der Zeitung 'Matador'; außerdem arbeitet sie als Redakteurin für die amerikanische Zeitschrift 'Lingua Franca' und als Russlandkorrespondentin für 'New Republic'.

Quote

Prolog Ich erwachte, weil mich jemand rüttelte. Kates Gesicht wirkte entsetzt. "Im Radio bringen sie etwas über Galina", sagte sie halb flüsternd. "Und über eine Schusswaffe. Ich glaube ich verstehe das nicht." Ich stand auf und taumelte in die winzige Küche, wo Kate das Frühstück zubereitet und dabei Echo Moskwy gehört hatte, den besten Talkradio- und Nachrichtensender des Landes. Es war an einem für Moskauer Verhältnisse ungewöhnlich hellen und klaren Samstagmorgen im November. Ich machte mir keine großen Sorgen: Aus einem unerfindlichen Grund berührte mich Kates Angst nicht. Was immer sie gehört oder mit ihrem dürftigen Russisch missverstanden hatte, konnte der Beginn einer weiteren spannenden Geschichte sein. Als Chefkorrespondentin des führenden russischen Nachrichtenmagazins Itogi glaubte ich, einen rechtmäßigen Anspruch auf alle großen Geschichten zu haben. Und es gab jede Menge solcher Geschichten. In einem Land, das sich gerade wieder neu erfand, waren jede Stadt, jede Familie und jede Institution gewissermaßen unerforschtes Gebiet. Seit Beginn der Neunzigerjahre waren praktisch alle Stories, die ich schrieb, Geschichten, die vor mir noch niemand erzählt hatte. Ich verbrachte die Hälfte meiner Zeit außerhalb Moskaus, reiste in Konfliktgebiete, besuchte Goldminen, Waisenhäuser und Universitäten, verlassene Dörfer und aufblühende Ölstädte. Über all das schrieb ich Reportagen. Die Zeitschrift, die demselben Magnaten und Finanzier gehörte wie Echo Moskwy, belohnte mich dafür, indem sie meine extravagante Reiseaktivität niemals infrage stellte und meine Geschichten regelmäßig auf der Titelseite brachte. Mit anderen Worten: Ich gehörte zu den jungen Leuten, die in den Neunzigern alles erreicht hatten. Viele jüngere und ältere Menschen hatten in den Jahren des Umbruchs viel verloren. Der älteren Generation hatten die Hyperinflation ihre Ersparnisse und die Zerschlagung sämtlicher Sowjet-Einrichtungen ihre Identität genommen. Die jüngere Generation wuchs auf im Schatten der Angst und häufig auch des Versagens ihrer Eltern. Ich hingegen war 24 Jahre alt, als die Sowjetunion zusammenbrach. Meine Altersgenossen und ich hatten die Neunziger für unseren beruflichen Erfolg genutzt und dabei die Strukturen und Institutionen einer neuen Gesellschaft erfunden. Zumindest dachten wir das. Selbst als Gewaltverbrechen in Russland zur Epidemie zu werden drohten, fühlten wir uns noch sicher. Wir beobachteten das organisierte Verbrechen und schrieben gelegentlich auch darüber, ohne jemals auf den Gedanken zu kommen, dass die Kriminalität Einfluss auf unsere eigene Existenz bekommen könnte. Darüber hinaus war ich überzeugt, dass alles nur besser werden könnte. Vor Kurzem hatte ich eine heruntergekommene, ehemals kommunale Wohnung direkt im Herzen Moskaus gekauft, die ich nun renovierte. Bald wollte ich aus dem Apartment ausziehen, das ich mit Kate bewohnte, einer britischen Journalistin, die für die Publikation einer Ölfirma arbeitete. Ich malte mir aus, in der neuen Wohnung eine Familie zu gründen. Genau an jenem Samstag hatte ich eine Verabredung mit dem Bauunternehmer, um die Ausstattung des Badezimmers auszusuchen. Kate deutete auf den Ghettoblaster, als verströme er giftige Gase, und sah mich fragend an. Galina Starowoitowa, deren Namen der Nachrichtensprecher ständig wiederholte, war Mitglied des Unterhauses im Parlament, eine von Russlands bekanntesten Politikerinnen und eine Freundin. Ich will sie hier kurz vorstellen: Als die russische Großmacht Ende der Achtziger vor dem Zusammenbruch stand, wurde aus der Ethnografin Starowoitowa eine pro-demokratische Aktivistin und eine äußerst prominente Fürsprecherin der Menschen von Berg-Karabach, einer armenischen Enklave in Aserbeidschan, in der nun einer der ersten ethnischen Konflikte ausgebrochen war, die mit der Auflösung des Ostblocks einhergingen. Wie viele Akademiker, die politisch aktiv wurden, stand sie anscheine

Recensie

"Wer liest, unter welch dubiosen Umständen Putins Gegner ihr Leben ließen (...) bekommt es beim Lesen phasenweise mit der Angst zu tun.", Falter (A), 03.06.2015

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